Mein Vorsatz für jeden Tag ist es, tapferer zu sein und mich mehr zu trauen. Deshalb habe ich mir letztes Jahr endlich einige Piercings stechen lassen, die ich schon lange haben wollte. Neben meinem Tragus und meinen zweiten Ohrlöchern kam zuletzt dann noch ein Helix dazu. Am wenigsten Angst hatte ich bei allem tatsächlich vor dem Schmerz. Viel mehr war es die Angst davor, dass ich dann ja mit dem Piercer reden muss und auch sagen müsste, wenn mir etwas nicht so gefällt und ich zum Beispiel die Position des Piercings ändern möchte. Jetzt wo ich das durchgezogen habe, war alles natürlich gar nicht so schlimm und ich bin wirklich froh, dass ich es endlich gemacht habe.

Die Basics

Das Helix habe ich mir im gleichen Studio wie den Tragus stechen lassen. Bei Naked Steel habe ich mich davor schon richtig wohl gefühlt, weil es nicht wie ein typisches muffiges Piercingstudio aussieht, sondern einfach hell und freundlich. Meine Empfehlung für alle, die sich in Berlin ein Piercing stehen lassen wollen. Gekostet hat es diesmal nur 50 €, weil ich einen ganz normalen Stecker genommen habe. Falls ihr etwas zur Piercingpflege nachlesen wollt, könnt ihr gerne in meinem alten Beitrag vorbeischauen.

Der Schmerz

Der Schmerz ist wohl das, was immer am meisten interessiert, wenn es um Piercings geht. Ich will nicht lügen, wenn ich es mit dem Tragus und den Ohrlöchern vergleiche, fand ich es schon am schlimmsten. Außerdem bleiben ständig lange Haare drinhängen und drauf schlafen darf man zwar eh nicht, geht aber auch lange nicht, weil es weh tut. Aber das gute ist ja, dass Schmerz vergänglich ist, und ich hatte wirklich Glück, dass alles bisher so einfach verheilt ist. Ich hatte wirklich keinerlei Probleme mit Entzündungen oder Wildfleisch. Inzwischen habe ich mir auch ein neues Piercing gekauft, was ein bisschen kürzer ist, so bleiben die Haare nicht mehr hängen.

Eigentlich sollte es das gewesen sein mit Piercings. Allerdings schaue ich schon noch ab und zu auf Pinterest, was es denn noch so Kombinationen gibt. Aber weiterhin nur am Ohr (keine Sorge Mama) und ich mag ja auch wirklich nur dezentes. So rebellisch bin ich dann doch nicht.