Die längste Zeit während unseres Croadtrip haben wir in Makarska verbracht. Hier wollten wir einfach mal ein bisschen entspannen, baden gehen und am Strand liegen. Jedoch haben wir auch einen Ausflug in den Biokovo Nationalpark gemacht und sind die Serpentinen zum Sv. Jure hoch gefahren.

Türkises Wasser und Kieselstrände

Der Strand Cvitačka

Den Hauptstrand in Makarska haben wir gemieden, da uns dort einfach zu viele Menschen waren. Stattdessen haben wir den Strand Cvitačka besucht. Er liegt ein bisschen abseits von der Straße, also muss man ein Stückchen laufen wenn man an der Hauptstraße geparkt hat. Alternativ kann man auch mit dem Auto näher zum Strand fahren und dort den Parkplatz bezahlen.

Der Strand ist immer wieder unterbrochen von Felsausläufen unterbrochen. So sind die einzelnen Strandabschnitte nicht zu groß, dass es auch nicht sonderlich große Menschenmassen bilden können.

Die Strände in Makarska und allgemein Kroatien sind kieselig und nicht aus Sand. (Schlauer Geologeneinwurf: Sand ist eine Korngröße und keine Beschreibung des Materials oder der Farbe.) Flip Flops oder vielleicht sogar Badeschuhe sind also auf jeden Fall empfohlen. Durch die Kiesel ist das Wasser aber auch glasklar, da logischerweise kein Sand aufgewirbelt werden kann. Im Hintergrund sieht man immer das Biokovo Gebirge, wirklich traumhaft.

 

Tučepi

Zur Abwechslung waren wir noch im Nachbarort von Makarska, Tučepi, am Strand. Am Strand stehen überall Bäume, so dass man sich hervorragend in den Schatten flüchten kann. Ingesamt ist der Strand außerdem nicht so weitläufig und auch der Parkplatz ist näher.

Die Bilder im Wasser haben wir übrigens mit der GoPro Hero gemacht, die wir uns kurz vor dem Urlaub noch selbst geschenkt haben. Zusammen mit einem Unterwasserdome kann man tolle Bilder in einer neuen Perspektive machen.

 

Eine abenteuerliche Fahrt bis zum Gipfel

In Makarska beginnt die Straße, mit der man zum Sv. Jure, der zweithöchste Berg Kroatiens, fahren kann. Der Eintritt in den Biokovo Nationalpark kostet 50 kn pro Person im Auto. Die Fahrt ist wirklich abenteuerlich. Zum Gipfel hinauf führt eine einspurige Straße, für beide Richtungen versteht sich, die meist nicht einmal durch eine Leitplanke begrenzt wird. Das heißt, auf der einen Seite hat man eine Felswand, auf der anderen den Abgrund. Wenn einem dann der Gegenverkehr, die Feuerwehr, ein Reisebus oder ein Schaf entgegen kommt, muss man (oder in unserem Fall André) rückwärts um die Kurven bis zur nächsten Bucht fahren. Ich bin so stolz auf André, wie gut er das gemacht hat! Pro Strecke haben wir etwa eine Stunde gebraucht.

Der Ausblick von 1762 m Höhe ist wunderschön. Man steht über den Wolken und kann auf das ganze Gebirge blicken und die Serpentinenstraße, auf der sich winzige Autos durch die Berge schlängeln. Auf einem Zwischenstopp kann man irgendwo auch bis nach Makarska blicken und in einem Restaurant essen. Wir haben uns jedoch nur für den Gipfel entschieden. Diese Fahrt gehört definitiv zu den Highlights des gesamten Roadtrips für mich.