Ich dachte, wir gehen das mit der Hochzeitsplanung gemächlich an. Am Anfang waren wir uns nicht mal sicher ob wir schon nächstes Jahr oder doch erst 2020 heiraten. Jedoch waren dann plötzlich so hypt, dass wir zwei Monate nach der Verlobung nun schon ein kleines Grundgerüst erstellt haben.

Wer übernimmt die Planung

Von anderen paaren hört man oft, dass Hochzeitsplanung Frauensache ist und sie von ihrem desinteressierten Mann maximal hier und da eine Zustimmung einholen. (Bei solchen Paaren frage ich mich allerdings, wieso sie überhaupt heiraten.) Bei uns ist das jedenfalls ganz anders, denn wir entscheiden alles gemeinsam. Die Planung einer Hochzeit geht schließlich beide etwas an.

Heraushören könnt ihr übrigens gerade, dass wir uns gegen einen professionellen Hochzeitsplaner entschieden haben. Zum einen ist das natürlich eine Geldfrage, zum anderen macht und das Organisieren aber auch wahnsinnig viel Spaß. Nur wenn es ums telefonieren geht, wünscht man sich manchmal, dass das jetzt jemand anders für einen übernehmen könnte.

Wir lassen also alle Planung in unseren Händen. Für andere Paare ist es selbstverständlich, dass die Trauzeugen einen Hauptteil der Organisation übernehmen. Ich muss ja sagen, dass ich das ziemlich dreist finde. Trauzeugen sind für mich in erster Linie das, was ihr Titel auch aussagt – sie bezeugen die Trauung. Jedoch freue ich mich natürlich, wenn meine Trauzeugin sowie meine Brautjunger mich zum Beispiel beim Brautkleidkauf begleitet. Außerdem werden sie von mir in den Ablauf der Hochzeit eingeweiht und Up-to-date gehalten. Aber mehr erwarte ich von ihnen nicht.

Wann heiraten wir

Für mich war es von Anfang an klar, dass ich im Sommer heiraten möchte, denn ich hasse nichts mehr als frieren und kurze Tage. Nachdem wir schon so in die Hochzeitsplanung eingestiegen sind, haben wir uns nun doch entschieden, nächstes Jahr zu heiraten. Im Sommer 2019 geben wir uns also das Ja-Wort. (Alle Freunde, die meinen Blog lesen: Save the Date kommt rechtzeitigt ein Jahr im Voraus, keine Sorge.)

Wie heiraten wir

Man hat einige Optionen, wenn man heiraten möchte. Nur standesamtlich oder zusätzlich noch eine kirchliche oder freie Trauung? Man sagt, die standesamtliche Trauung ist nur ein Verwaltungakt und die kirchliche und freie Trauung ist für das Herz und die Seele. Natürlich kann man standesamtliche Trauung mittlerweile auch toll gestalten, aber für uns wünschen wir uns noch eine zusätzliche kirchliche Trauung. Damit es nicht zu anstrengend wird (und wir länger Hochzeit feiern können), haben wir beide Termine auf zwei aufeinanderfolgende Tage gelegt. Die standesamtliche Trauung wird nur in einem kleinen Kreis stattfinden wobei wir zur kirchlichen Trauung eine größere Party mit Freunden und Familie planen.

Wer kommt zur Hochzeit

Ganz am Anfang der Hochzeitsplanung sollte man sich überlegen wie viele Gäste man eigentlich einladen möchte. Wir haben uns eine grobe Liste geschrieben, damit wir wissen für was wir eigentlich planen müssen. Mit allen potentiellen Begleitungen kommen wir so auf eine Zahl zwischen 35 und 45. Ich war ehrlich erstaunt, wie viele liebe Menschen wir plötzlich doch kennen.

Outfitdetails

Strickjacke / H&M
Shirt / H&M
Hose / Zalando
Schuhe / Converse
Tasche / H&M
Nagellack/ Essie “Saltwater Happy”

Location Pfaueninsel im Wannsee, Berlin

Fotos von André

Das war’s erstmal. Da man im Idealfall nur einmal im Leben seine Hochzeit plant, wissen wir natürlich nicht, ob das alles so Sinn macht, wie wir uns das vorstellen. Nach der Hochzeit gibt es dazu auf jeden Fall einen ausführlichen bericht. Bis dahin nehme ich euch regelmäßig auf dem Blog mit.