Ich hatte tatsächlich unterschätzt wie wichtig es ist ab und zu mal aus seinem Alltag auszubrechen. Fast routinemäßig kam mir schon unser Ostseeurlaub vor Ostern vor. Es war meine letzte Woche der Semesterferien, André hat sich eine Woche Urlaub genommen und wir wollten mal wieder wegfahren. Wir fahren relativ häufig ans Meer, wir mögen es hier; Ruhe, Vitamin Sea tanken. Drei Tage keinen Haushalt machen müssen und alles in Berlin lassen. Das haben wir wirklich gebraucht. Nur war mir eben nicht klar wie nötig es tatsächlich war. Wir hatten drei wundervolle Tage und haben drei neue Städte erkundet: Schwerin, Rostock, Lübeck.

Rostock bei Nacht

Schwerin

Wir haben ein Hotelzimmer in Rostock gebucht, doch auf dem Hinweg haben wir einen kurzen Stopp in Schwerin eingelegt. Da es wirklich super kalt war, haben wir uns nur kurz den Schlosspark inklusive Schloss angeschaut. (Ein Kollege von mir sagt allerdings auch, dass man damit schon alles in Schwerin gesehen hat.) Wenn man sowieso auf der Durchreise ist, ist das Schweriner Schloss aber definitiv einen Halt wert. Fast märchenhaft schaut es aus mit dem großen Park davor, kleinen Bächen und süßen Brücken.

Rostock

In Rostock haben wir die meiste Zeit verbracht. Hier hat es uns natürlich auch gleich mehrmals ans Meer in Warnemünde gezogen. Einmal davon hat uns Lena, die in Rostock wohnt, begleitet und uns auch durch den Ort geführt. (Danke dafür!) Ansonsten sind wir einfach durch die Innenstadt geschlendert. Es scheint wie eine Mischung zwischen Amsterdam und Hamburg – Hafenstädte eben. Und jetzt ist Rostock natürlich für immer ein besonderer Ort für uns.

Lübeck

Auf unserem Heimweg sind wir noch über Lübeck gefahren. Nicht ganz auf dem Weg, aber ich musste doch unbedingt einmal die von Guido Maria Kretschmer angepriesene Schreitende Antilope sehen. Und ja, das Holstentor auch.

Fahrt ihr auch so gerne ans Meer? Was ist euer Lieblingsort an der Ostsee?