Long time no see! Dafür kam ich mit meinem Projekt Bachelorarbeit weiter voran. Inzwischen habe ich meine Bachelorarbeit auch angemeldet. Das heißt, Mitte August ist alles vorbei und ich bin im September ein freier Elf bevor ich im Oktober mit meinem Master beginne.

Laborarbeit

Ich habe endlich die ganze Laborarbeit für meine Arbeit abgeschlossen. Meine Proben wurden in einem Labor in Schweden aufbereitet. Jedoch musste ich sie noch selber sieben und Festpräparate herstellen. Zum Sieben habe ich mich einfach mal sieben Stunden nonstop ins Labor gestellt. (Mir wird jetzt erst klar was für ein super Wortwitz das eigentlich ist.)  Stellt euch das so vor: Ihr habt kleine Probenröhrchen mit flüssigen grauen Stein. Dann wird das alles einmal durchgesiebt und nun habt ihr gesiebten flüssigen grauen Stein in einem neuen Probenröhrchen. Spannung much sag ich euch. Anschließend wurde meine Probe noch mit einer Pipette zusammen mit Glycerin auf einen Objektträger aufgetragen. Dann noch Deckgläschen drauf und nach gefühlten hundert Stunden Arbeit hat man nun endlich gesiebten flüssigen grauen Stein – unter einem Deckgläschen!

Mikroskopie

Bei meinen neuen Präparaten müssen nun wieder die einzelnen Individuen bestimmt und ausgezählt werden. Pro Probe bis 300 Individuen und außerdem zwischen 1 und 3 Stunden Arbeitszeit. Mein Plan ist es, Ende Mai mit allen Proben durch zu sein. Anfang Juni fahren André und mich nämlich nach Amsterdam und bis dahin wäre ich natürlich gerne fertig. Danach muss ich meine Ergebnisse dann nur noch auswerten und interpretieren. Den Großteil von der Theorie habe ich zum Glück schon geschrieben, so dass langsam aber sicher also wirklich ein Ende in Sicht ist.

Und danach?

Nach meinem Amsterdam-Urlaub widme ich also dem Schreiben meiner Bachelorarbeit. Dort werde ich von meinen Ergebnissen schreiben, sie auswerten und interpretieren und zum Schluss hoffentlich ein stimmiges Fazit draus ziehen. Derweil bewerbe ich mich auf einige Studienplätze für den Master und hoffe an meiner Wunschuni angenommen zu werden. Und nun fragt bitte nicht was danach kommt  – soweit plane ich nun doch noch nicht voraus.