In den letzten Wochen haben mein Freund und ich wirklich sehr viel Zeit mit Netflix verbracht, obwohl wir beide nicht mal eine Klausurenphase hatten. Hauptsächlich (ausschließlich) haben wir Serien mit Mord und Totschlag gesehen. Das ist eigentlich sehr untypisch für mich, dass ich mich wirklich sehr schnell vor (Kunst)blut ekle und auch ein echter Angsthase bin.

How to get Away with Murder

In der Hoffnung, dass es bald die zweite Staffel auf Netflix geben wird, habe ich die erste Staffel gerewatcht und meinen Freund überredet mitzugucken. Ich liebe diese Serie, sie hat mich von der ersten Folge an gepackt. Es geht um ein paar Jurastudenten, die bei einer Dozentin von ihnen in der Anwaltskanzlei arbeiten. Die Serie ist ein drei Handlungstränge unterteilt: Einmal die Fälle, die die Studentin in der Kanzlei bearbeiten, einmal ein großer übergreifender Fall, denn im College wird ein Mädchen vermisst, und zuletzt gibt immer wieder Blicke in die Zukunft, in der man nur erahnen kann, dass die Studenten etwas schlimmes getan haben. Alles Weitere wäre schon zu viel verraten.

Santa Clarita Diet

Oh oh, ich dachte mein Freund macht einen Scherz als er fragte ob ich mit ihm eine Serie schauen möchte in der Drew Barrymore ein Zombie ist und Menschen isst. Ich mag keine Zombies und finde Blut und Eingeweide ziemlich eklig, sodass ich immer weggucken muss. Das habe ich auch, trotzdem ist die Serie super witzig. Viele beklagen sich wohl, dass die Schauspieler richtig schlecht seien, aber man muss halt beachten, dass es eine trashige Zombieserie ist. Und dafür finde ich es richtig passend.

Scream

Jetzt geht’s aber los hier. Meine Mama denkt bestimmt, dass ich ausgetauscht worden bin. Ich bin nämlich der größte Feigling und Angsthase auf diesem Planeten. Ich habe auch noch nie irgendeinen Scream oder einen anderen Grusel- oder Horrorfilm geschaut. In Scream, der Serie, geht es eben darum den Mörder mit der Maske zu finden. Es ist sehr spannend, teilweise auch etwas eklig, aber auch eine völlig absurde Serie. Ständig werden andere Serien und das ganze Genre auf den Arm genommen und immer, wenn ich mich über irgendeine Sinnlosigkeit beschweren will, gibt es Noah, der es mir erklärt oder genau das sagt, was ich denke. Als wäre die Rolle von Noah für mich (nur mich) persönlich geschrieben worden. Obwohl die zweite Staffel zur ersten stark nachgelassen hat, freue ich mich insgeheim schon auf die dritte Staffel. Trotzdem hat jede Staffel ein Ende, mit dem man meiner Meinung auch leben kann.

Riverdale

Momentan kommt jeden Freitag auf Netflix eine neue Folge Riverdale. (Juhu, morgen!) Einerseits ist es eine typische Teenieserie, in der es allerdings auch schon wieder um Mord geht, doch irgendwie hat die Serie etwas Besonderes an sich. Es geht um die Teenager in Riverdale, basierend auf den Archie Comics. (Kennt ihr nicht? Ich auch nicht.) Einer der Teenager wird vermisst und dann für tot erklärt. Der Ort versucht nun herauszufinden was passiert ist und gleichzeitig tragen eben alle ihre typischen Probleme und einige Geheimnisse mit sich herum. Ein weiterer guter Grund für die Serie: Cole Sprouse (Cody Martin, meine Freunde, aus Hotel Zack & Cody) hat darin eine Rolle und alle, die etwa so alt sind wie ich und Disney Serien geliebt haben, sind bestimmt genauso mit ihm aufgewachsen wie ich.

Und was schaut ihr momentan auf Netflix?