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Wer noch nicht weiß, was ein Live Escape Game ist, hat in letzter Zeit wohl einiges verpasst. Ihr könnt dann aber gerne einmal hier vorbei schauen, wo ich das ganze Spielprinzip schon einmal erklärt habe. Dort wurden wir von Escape Berlin eingeladen eines ihrer Spiele zu testen. Auch dieses Mal wurden wir wieder eingeladen ein Spiel auszuprobieren, diesmal natürlich ein anderes. Kurz: Bei einem Live Escape Game seid ihr in einem Raum und habt eine Stunde Zeit ein Rätsel zu lösen, wofür ihr verschiedene Hinweise finden und kombinieren müsst. Wir wurden diesmal zum Sherlock Spiel eingeladen.

Das Spiel – findet Sherlock Holmes

Sherlock Holmes ist verschwunden. Da sein Erzfeind Moriaty wieder in der Stadt ist, muss er unbedingt gefunden werden. Obwohl seine Wohnung ständig überwacht wird, hat man Sherlock seit einem Monat nicht mehr gesehen. Du und deine Freunde, ein Spezial Team von Scotland Yard, versuchen in seiner Wohnung einen Hinweis auf den Detektiv zu entdecken.

Das Spiel führt durch mehrere Räume – mehr kann ich euch nicht verraten. Die Möbel, die in der Wohnung von Sherlock Holmes stehen, sollen über 100 Jahre alt sein und so die Wohnung von dem alten Detektiven nachbilden. So kann man sich auch richtig gut in das Szenario hinein versetzen.

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Das Team – deine Spezialeinheit

Um ein Live Escape Game zu lösen, braucht euer Team am besten fünf Charaktere: den Organisierten, den Kombinierer, den Mutigen, den Entdecker und den Ausprobierer. Der Organisierte hat die ganze Lage völlig im Blick und weiß wo ihr welchen Schlüssel oder Hinweis her habt, was ihr schon benutzt habt, was weg kann und was ihr noch aufheben müsst. Der Kombinierer ist besonders gut darin teilweise absurde Rätsel zu lösen, denn nicht immer sind die Aufgaben in einem Live Escape Game besonders realistisch. Manchmal kann man eine Tür öffnen in dem man Holzfiguren an ihren richtigen Platz stellt – und darauf muss man erstmal kommen. Der Mutige muss immer ran, wenn man in einen neuen Raum tritt, alles dunkel ist oder ein besonders grusliger Schrank zu öffnen ist. Der Entdecker inspiziert sofort alle Schränkchen und Schubladen, schaut in jede Kiste und unter jede Vase. Der Ausprobierer testet alle Möglichkeiten aus und versucht jeden Schlüssel an jedem Schloss und schaut hinter alle Gemälde, obwohl dort doch gar nichts sein sollte. Es ist immer gut, jemanden dabei zu haben, der einfach mal ausprobiert statt ewig zu überlegen, denn man steht während das Spiels ja noch unter Zeitdruck.

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Tipps um das Rätsel zu lösen

Am besten ist es zuerst systematisch den ganzen Raum abzuarbeiten und alles zu sammeln, was man findet. Anschließend kann man sich überlegen, was man kombinieren kann. Außerdem hilft es auch sehr, wenn man schaut wie viele verschlossene Türen und Gegenstände man gerade hat und wie viele Schlösser oder Zahlenkombinationen man finden muss. Was man einmal benutzt hat, kann in der Regel weg, denn die Hinweise brauch man eigentlich nur einmal. Man sollte sich immer im Hinterkopf gehalten, dass die Rätsel in einem Escape Room nicht besonders realistisch sein müssen und eher einem Computerspiel entsprechen, wie bei einem Point and Click Adventure. Das Wichtigste: habt Spaß, seid ein Team, es ist nur ein Spiel – was ihr gewinnen wollt.

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Mein Fazit

Das Sherlock Spiel habe ich zusammen mit meinem Freund, zwei Kommilitoninnen und der Schwester von einer der Kommilitoninnen gespielt. Es hat uns wirklich super Spaß gemacht. Im Gegensatz zur Big Bang WG letztes Mal konnten wir dieses Mal auch das Rätsel lösen, ca. anderthalb Minuten vor Schluss. Sherlock soll auch das Anfängerspiel in diesen Räumlichkeiten sein. Ihr braucht keine Angst zu haben, man braucht wirklich keinerlei Insiderwissen über Sherlock Holmes. Wir konnten uns also alle sehr gut in das Szenario einfinden. Dass wir diesmal zu fünft waren hat einiges erleichtert, da man sich zum Beispiel auch mehrere Sachen zurufen kann, ein Raum schneller durchsucht werden kann und mehr Menschen sich natürlich auch mehr Sachen merken können. Das Sherlock Spiel hat mir auch etwas mehr Spaß gemacht, da es mehr Dinge zu entdecken gab und es durch die Möbel besonders authentisch war. Auch dieses Mal hat man uns über einen Bildschirm Hinweise gegeben, wenn wir nicht weiter kamen, und ich hatte das Gefühl, dass es weniger waren als beim letzten Mal. Anscheinend haben wir uns gar nicht soo doof angestellt. Aber: Anders als im Internet steht, fanden wir das Spiel durchaus gruselig! Wir vier Mädchen jedenfalls. Es war oft dunkel und im Hintergrund lief das Geräusch eines Unwetters. Das bedeutet, dass mein Freund immer den Part des Mutigen übernehmen musste. Und wir anderen waren die meiste Zeit eher der unbeliebte sechste Charakter – der des Planlosen. Das mit den Charakterrollen soll natürlich keine Festlegung sein und jeder hat mal den einen oder anderen Part übernommen. (Außer mein Freund, der musste immer mutig sein und in alle dunklen Schränke gucken.) Hauptsache ist, man hat Spaß, und den hatten wir auf jeden Fall.

Wenn ihr das Sherlock Spiel auch mal spielen wollt, dann besucht gerne das Team von Escape Berlin in der Storkower Straße 140, 10407 Berlin, direkt an der S Landsberger Allee.

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Und zu welcher Rolle würdet ihr euch zuordnen? Habt ihr schon ein Live Escape Game gespielt und konntet ihr das Rätsel lösen?

In Zusammenarbeit mit Live Escape Game Berlin. Vielen Dank!