Auch dieses Jahr war ich wieder mit einer Freundin auf der Leipziger Buchmesse. Vor einigen Jahren, als wir das erste Mal da waren, sind wir eigentlich wegen der Manga-Comic-Con angereist, die zeitgleich auf dem Gelände stattfindet. Dieses Jahr war ich aber auch zum ersten Mal (ja wirklich) bei einer Signierstunde auf der Buchmesse. Alles, was man sonst so auf der #LBM machen kann, möchte ich heute vorstellen.

Lesungen & Fernsehstudios

Der Kern der Buchmesse sind sicher die unzähligen Lesungen von Autoren, die es überall gibt. Autoren lesen aus ihren neusten Werken und anschließend können meist noch Fragen zum Buch oder Autor gestellt werden. Wenn man sich keine bestimmte Lesung ausgesucht hat, kann man auch einfach durch die Hallen schlendern (obwohl schlendern bei der Masse an Leuten wohl das falsche Wort ist) und einfach mal schauen, was man so findet, und hier und da ein bisschen zuhören. Alternativ kann man auch einmal bei den kleinen Fernsehstudios vorbei schauen, die auf der Messe aufgebaut sind. Neben ARD und ZDF gibt es auch viele Radiostationen, bei denen man zuschauen kann, und ab und zu wird sogar live von der Messe gesendet.

Signierstunden

Mein Highlight dieses Jahr war die Signierstunde von Mona Kasten. (Alle in meinem Umkreis sind sicher schon total genervt von meinem Fangirlen – sorry!) Ich finde Mona wirklich unglaublich sympathisch und ihre Bücher sind echt gut. Letztens habe ich eine Rezension zu ihrem neusten Buch geschrieben und sie hat sich sogar daran und an meinen Blog erinnert, das ist so cool. Signierstunden sind meist etwas versteckt und manchmal nur auf der privaten Homepage oder Facebookseite des Autors angekündigt. Am besten hat man also seine Lieblingsautoren vor der Buchmesse etwas im Blick.

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Cosplays & Zeichnerallee

Zeitgleich mit der Buchmesse findet auch noch die Manga-Comic-Con statt. Die ganze Halle Eins gehört inzwischen der Con, die über die Jahre immer größer geworden ist – so groß, dass man sie meiner Meinung nach auslagern sollte, denn die Messe war diesmal gefühlt noch voller als sonst, was wirklich keinen Spaß mehr gemacht hat. Trotzdem sollte man sich nicht abschrecken lassen und auch als Nicht-Manga-Fan unbedingt die aufwändigen Cosplays in Halle Eins bestaunen. Da es beim Cosplayen keine Regeln gibt, wird auch jeder ganz sicher ein Kostüm sehen, das er kennt. Wer sich dann doch für Mangas und Comics interessiert, sollte sich auch die Zeichnerallee anschauen. Dort sitzen private Zeichner und präsentieren ihre Werke. Einfach unglaublich, was manche Menschen für ein Talent haben.

Crêpes & Nintendo Streetpass

Nach dem ganzen Rummel mit Lesungen und Cosplays muss man sich auch einmal ausruhen. Unser jahrelanges Ritual sind dafür ein paar Crêpes. Allgemein sind Essen und Trinken auf Messen natürlich immer relativ teuer (unbedingt selbst etwas mitbringen!), aber die Crêpes sind ein Luxus, den wir uns einmal im Jahr leisten. Außerdem haben wir immer unseren Nintendo DS dabei. Viele Mangafans (egal wie alt) besitzen noch einen DS, so dass man endlich mal Leute bei Streetpass treffen kann. Sowieso ist eine Messe oder Convention super geeignet um neue nette Menschen zutreffen, auch außerhalb von Streetpass. Dafür ist eine Convention ja eigentlich da.

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